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MItarbeiterbenefits

Mitarbeiter-Benefits sind für die Profilierung eines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber, als Motivationsinstrument und für eine gute Mitarbeiterbindung wichtig. Unternehmen können sie sehr vielfältig gestalten, jedoch stehen 7 Mitarbeiter-Benefits bei Mitarbeitenden und Bewerbern besonders hoch im Kurs.

 

Warum sind Mitarbeiter-Benefits wichtig?

Der demografische Wandel hat den Arbeitsmarkt grundlegend verändert. Noch vor wenigen Jahren konnten Unternehmen aus einem großen Angebot geeigneter Bewerber die Mitarbeitenden wählen, die optimal zu ihnen passen. Heute hat sich diese Situation in manchen Branchen und Berufen ins Gegenteil verkehrt: Der Arbeitsmarkt ist weitgehend leergefegt. Die Firmen sind zunehmend auf aktives Employer Branding angewiesen, um Talente anzuziehen und dauerhaft zu binden.

Mitarbeiter-Benefits – im Englischen Fringe Benefits – sind ein zentrales Instrument für Unternehmen, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Dabei handelt es sich um nichtfinanzielle Leistungen für die Mitarbeitende, von denen beide Seiten profitieren. Sie fördern die Mitarbeitendermotivation und somit auch die Produktivität des Unternehmens. Auf dem Arbeitsmarkt und natürlich auch für die bestehende Belegschaft sind diese Leistungen ein Ausweis dafür, dass das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Mitarbeitenden kennt, sie erfüllen möchte und eine wertschätzende Unternehmenskultur für wichtig hält. Zum Teil stellen Mitarbeiter-Benefits auch einen steuerlichen Vorteil dar. Beispielsweise können Unternehmen pro Jahr und Mitarbeiter 500 Euro lohnsteuerfrei in Programme zur Gesundheitsvorsorge investieren.

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Das sind die 7 beliebtesten Mitarbeiter-Benefits

Für die Gestaltung ihrer Mitarbeiter-Benefits stehen Unternehmen zahlreiche unterschiedliche Optionen zur Verfügung. Aus der Perspektive der Mitarbeitenden sind einige Leistungen jedoch besonders attraktiv:

  1. Lunch-Gutscheine
    Leckeres, vollwertiges Essen ist den meisten Menschen wichtig. Unternehmen, die keine eigene Kantine betreiben, können ihre Mitarbeitenden mit Lunch-Gutscheinen versorgen, die von Restaurants in der Umgebung angenommen werden. Gut ist, wenn die Gutscheine von mehreren unterschiedlichen Lokalen akzeptiert werden – in einem Spektrum von der Hausmannskost bis zur Bio Company.
  2. Company-Bikes
    Unter den Mitarbeiter-Benefits erfreuen sich Company-Bikes in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit. Sie tragen dem Wunsch vieler Menschen nach ökologischem Verhalten und Bewegung Rechnung und werden keineswegs nur von jüngeren Mitarbeitenden gerne angenommen. Inzwischen bieten diverse Firmen Leasing-Räder an: Der Arbeitgeber trägt für das Firmenfahrrad die Leasing-Kosten sowie die Versicherungsgebühren.
  3. Sport- und Freizeitangebote
    Wichtige und attraktive Mitarbeiter-Benefits sind auch Sport- und Freizeitangebote. Eine komplett oder teilweise durch den Arbeitgeber finanzierte Mitgliedschaft im Fitnessstudio wird viele Arbeitnehmer freuen und einige auch dazu motivieren, überhaupt erst mit einem Training zu beginnen. Ein Personal Trainer für einen begrenzten Zeitraum ist hier ebenfalls eine spannende Option. Auch andere individuelle oder teambezogene Freizeitangebote sind für sehr viele Mitarbeitende interessant.
  4. Sabbaticals
    Sabbaticals sind eine attraktive Möglichkeit, persönliche Interessen zu verfolgen, ohne den Job dafür aufs Spiel zu setzen. Finanzieren lassen sie sich beispielsweise durch ein Splitting des Gehalts: Das monatliche Einkommen wird für eine festgelegte Arbeitsphase reduziert ausgezahlt und das Sabbatical so geplant, dass hierdurch auch die Auszeit abgesichert ist. Alternativ können Arbeitgeber sich natürlich auch für einen Zuschuss oder eine Komplettfinanzierung des Sabbaticals entscheiden.
    Wichtig: Längere Sabbaticals sind nur dann sinnvolle Mitarbeiter-Benefits, wenn auch die Rückkehr an den Arbeitsplatz inhaltlich und personell gut organisiert wird.
  5. Freie Tage für ehrenamtliche Tätigkeiten
    Viele Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in den verschiedensten Bereichen. Wenn sie dafür von ihrem Arbeitgeber zusätzliche freie Tage erhalten können, drückt das Wertschätzung gegenüber ihrer Person und ihren Leistungen für die Gesellschaft aus.
  6. Betriebliche Kinderbetreuung
    Für Mitarbeitende mit jüngeren Kindern gehört eine betriebliche Kinderbetreuung sicher zu den wichtigsten Wünschen an ihren Arbeitgeber. Zudem werden sie ihre Arbeitszeit ganz sicher produktiver nutzen, wenn sie wissen, dass sie sich dabei um den Nachwuchs keine Sorgen machen müssen. Optimal ist, wenn das Unternehmen seinen Mitarbeitenden hausinterne Betreuungsangebote machen kann. Eine gute Alternative ist jedoch auch eine betriebliche Kinderbetreuung in Unternehmensnähe.
  7. Weiterbildungsmöglichkeiten
    Weit oben auf der Liste der beliebtesten Mitarbeiter-Benefits stehen auch individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten. Dabei kann es sich zum Beispiel um unmittelbar berufsbezogene Angebote, Coachings oder die Förderung eines berufsbegleitenden Studiums handeln. Als Weiterbildungsmöglichkeit sehr beliebt sind auch Sprachlern-Angebote – übrigens nicht nur als Präsenzkurs, sondern auch als digitale Sprachweiterbildung mit Programmen wie der Babbel-App, die es für Englisch und viele andere Sprachen gibt.

 

Was für eine erfolgreiche Umsetzung von Mitarbeiter-Benefits zu beachten ist

Für die Gestaltung der Benefits gibt es keine Grenzen. So bietet Google seinen Mitarbeitenden ein umfassendes Programm, das kostenloses Essen, Bildungs- und Freizeitangebote sowie Unterstützung bei vielen Alltagstätigkeiten einschließt. Auch bei einem deutlich kleineren Budget ist es möglich, attraktive Mitarbeiter-Benefits zu entwickeln. Ein Glas Wein oder ein Apéro nach Büroschluss sind eine gute Möglichkeit, mit Chefs und Kollegen in einem informellen Rahmen ins Gespräch zu kommen. Geburtstagskarten und Blumen sind Aufmerksamkeiten, in denen persönliche Wertschätzung zum Ausdruck kommt. Manche Unternehmen richten ihren Mitarbeitenden Räumlichkeiten für eine kurze Auszeit von der Arbeit ein, vielleicht sogar mit einem Tischkicker oder einer Spielekonsole.

Wichtig ist, dass die Angebote des Unternehmens den tatsächlichen Bedürfnissen der Mitarbeitenden entsprechen. Die Vorstellungen, worin attraktive Mitarbeiter-Benefits bestehen, können auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite sehr unterschiedlich sein. Neben allgemeinen Leistungen sollte es auch individuelle Lösungen geben. Zudem müssen die Mitarbeiter-Benefits in das Gesamtkonzept des Unternehmens passen. Die Mitarbeitenden in einem mittelständischen Familienunternehmen wünschen sich sehr wahrscheinlich andere Benefits als ein junges Startup-Team.

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Fazit: Mitarbeiter-Benefits steigern die Attraktivität des Arbeitgebers.

Mitarbeiter-Benefits sind ein hervorragendes Mittel zur Mitarbeiterbindung und zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitgebers. Damit sie wirken, müssen sie allerdings einige Bedingungen erfüllen:

  • Sie müssen die tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeitenden widerspiegeln.
  • Sie sollten der jeweiligen Unternehmenskultur entsprechen.
  • Individuell vereinbarte Mitarbeiter-Benefits entsprechen der Diversität der Mitarbeitenden im Unternehmen. Als Instrumente zur persönlichen Motivation sind sie oft besonders wirkungsvoll.
  • Daneben muss es im Unternehmen auch Mitarbeiter-Benefits geben, die nicht nur Teilgruppen oder einzelnen Personen, sondern allen Mitarbeitenden zugutekommen und deren Bindung an das Unternehmen stärken.
Auf jeden Fall darf es im Hinblick auf die Mitarbeiter-Benefits nicht bei Versprechungen und Absichtserklärungen bleiben. Wenn ein Benefit kommuniziert und angekündigt wird, muss es auch verfügbar sein. Unternehmen, die sich hier Nachlässigkeit erlauben, verspielen ihren Ruf als attraktiver Arbeitgeber bei den eigenen Mitarbeitern und externen Bewerbern.

Sandro Köpke
Key Account Manager B2B
Für Sandro steht eins fest: Er hat nie ausgelernt. Seitdem er bei Babbel ist, begeistert er sich vor allem für eine Frage: Wie können wir im Zeitalter des digitalen Wandels voneinander lernen? New Learning ist für ihn mehr als nur ein Konzept – es ist verinnerlichte Praxis.