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mission statement

 Ein gutes Mission Statement ist ein wirkungsvolles Instrument, um Geschäftspartnern, Kunden und den eigenen Mitarbeitenden die Geschäftsidee, den aktuellen Status und die Werte eines Unternehmens in prägnanter Weise zu vermitteln. Es bringt das Bild der Marke und auch die Corporate Identity der Firma auf den Punkt. Idealerweise wirkt es inspirierend und löst bei seinen Adressaten Emotionen aus.


Der Unterschied zwischen Vision- und Mission Statement?

Viele Unternehmen treffen keine klare Unterscheidung zwischen Vision Statement und Mission Statement. Ein gutes Mission Statement ist jedoch nicht mit der Unternehmensvision identisch. Es beschreibt auf prägnante und auch emotionale Weise die folgenden drei Punkte:

  1. Was macht das Unternehmen zum gegenwärtigen Zeitpunkt?
  2. Wie setzt das Unternehmen seine Geschäftsidee in die Praxis um?
  3. Warum realisiert das Unternehmen seine Geschäftsidee auf eine bestimmte Art und Weise?

Bei einem Mission Statement geht es also um die Existenz, die Werte und die Ziele in der Gegenwart. Provokativ formuliert: Welche aktuelle Daseinsberechtigung ergibt sich aus der Geschäftsidee/dem Geschäftsmodell der Firma? Das Mission Statement wendet sich an interne und externe Adressaten. Das Vision Statement bezieht sich hingegen auf einen längeren Zeitraum. Es ist strategisch ausgerichtet und beschreibt, wohin sich das Unternehmen in den nächsten drei, fünf oder zehn Jahren entwickeln will. Im Fokus stehen dabei Motivation und emotionale Bindung der eigenen Mitarbeitenden. Die Unternehmenskultur ist daher ein direkter Bestandteil der Vision.

Der Unterschied zwischen vision und mission statement

Warum Sie ein Mission Statement für Ihr Unternehmen entwerfen sollten

Ein gutes Mission Statement ist nicht nur für große etablierte Firmen, sondern gerade auch für Neugründungen und Start-ups wichtig. Mit der Formulierung einer prägnanten, überzeugenden Mission ist einerseits ein Selbstverständigungsprozess verbunden: Das Mission Statement beantwortet die Frage, wofür das Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt steht. Andererseits kommuniziert es nicht nur die Geschäftsidee der Firma, sondern ebenso deren Corporate Identity und deren Werte. Vergleichbar ist die Entwicklung eines Mission Statements mit der Kreation eines wirkungsvollen Markenslogans: Welches Bild will das Unternehmen von sich und seiner Geschäftstätigkeit vermitteln? Welche Zielgruppen sollen damit angesprochen werden? Nicht nur im Hinblick auf die eigenen Mitarbeitenden, sondern vor allem für externe Stakeholder ist hier eine klare Positionierung wichtig. Im Idealfall reflektiert das Mission Statement die Werte aller Stakeholder, die es erreichen soll.

Ein Hinweis für Gründer: Optimal ist, wenn das Mission Statement zeitgleich mit dem Beginn der Unternehmenstätigkeit oder bereits in der Vorbereitungsphase der Geschäftseröffnung formuliert wird. Es bietet Orientierung in Entscheidungsprozessen und bei den täglichen To-Dos. Gleichzeitig ist es wichtiger Bestandteil einer werteorientierten Unternehmensführung.

 

Beispiele für Mission Statements

Viele Unternehmen haben überzeugende und eindrucksvolle Mission Statements formuliert, die auf den Punkt bringen, was sie ihren Kunden und anderen Stakeholdern vermitteln wollen – letztlich die Seele ihrer Marken. Hier einige Beispiele:

  • Nike definiert als seine Mission, jedem Athleten in der Welt Inspiration und Innovation zu bringen ("To bring inspiration and innovation to every athlete in the world"). Der Satz fasst in sehr prägnanter Form zusammen, was Nike seinen Kunden und anderen Stakeholdern bietet.
  • ChariTea ist ein Start-up, dessen Geschäftsidee darin besteht, biologisch produzierte und fair gehandelte Eistees zu vertreiben. Das Unternehmen achtet auf faire Arbeitsbedingungen und unterstützt soziale Projekte in den Anbauländern seiner Tees. Sein Mission Statement lautet: Tee trinkend die Welt verändern.
  • Wikipedia lässt in seinem Mission Statement wissen, dass sein Daseinszweck darin besteht, eine Welt zu schaffen, in der jede einzelne Person freien Zugang zum gesamten menschlichen Wissen hat ("A world in which every single person is given free access to the sum of all human knowledge"). mission statement 3

Diese 4 Fragen helfen Ihnen bei der Formulierung Ihres Mission Statements

Bei einem wirkungsvollen Mission Statement geht es um exzellentes Storytelling – allerdings ist diese Geschichte in wenigen prägnanten Sätzen zu erzählen.

Beim Entwurf des Statements helfen die folgenden vier Fragen und natürlich die Antworten darauf:

1. Was machen wir?

Worin besteht die Geschäftsidee, das Geschäftsmodell, der Daseinszweck des Unternehmens?

2. Wie machen wir es?

Worin besteht unser einzigartiger Ansatz? Wie und warum machen wir unseren Kunden und anderen Stakeholdern exakt dieses Angebot? 

3. Für wen machen wir es?

Wer sind unsere Zielgruppen auf dem Markt? Wen möchten wir mit unseren Produkten oder unseren Dienstleistungen erreichen?

 4. Welche Werte schaffen wir?

An dieser Stelle geht es idealerweise natürlich nicht nur um materielle Werte oder physische Produkte, sondern um den ideellen Nutzen, der mit einem Produkt und der Unternehmenstätigkeit insgesamt verbunden ist. In diesem Punkt des Mission Statements kommen auch die Unternehmenskultur und das Image, das sich eine Firma wünscht, explizit zum Ausdruck.

 

Bei der Abfassung des Mission Statements kommt es auf exaktes Formulieren an. Die wichtigsten Anforderungen lassen sich so zusammenfassen:

 

  • Ein Mission Statement muss einzigartig und originell sein, andernfalls wird es seinen Zweck verfehlen.
  • Es muss kurz und prägnant formuliert werden, trotzdem müssen emotionale Komponenten – die eigene Begeisterung und Überzeugung – deutlich werden.
  • Ein gutes Mission Statement kommuniziert den Unternehmenszweck auf konkrete Art und Weise.
  • Positive Begriffe wecken Interesse und bauen emotionale Brücken.

 

Wir wünschen viel Spaß bei der Formulierung!

Sandro Köpke
Key Account Manager B2B
Für Sandro steht eins fest: Er hat nie ausgelernt. Seitdem er bei Babbel ist, begeistert er sich vor allem für eine Frage: Wie können wir im Zeitalter des digitalen Wandels voneinander lernen? New Learning ist für ihn mehr als nur ein Konzept – es ist verinnerlichte Praxis.